-27.06.2020-

Heute gab es einen Beitrag von uns in der NNN. Darüber haben wir uns Natürlich gefreut.

Für alle die diesen Beitrag gerne lesen möchten haben wir hier den Original Text für euch.

-ROSTOCK-
Mit dem FC Einheit Rostock belebt seit dem 15. April 2019 ein neuer Club das Rostocker Vereinsleben. Ab der Saison 2020/21 wird Einheit in der Kreisklasse um Punkte spielen.
NNN-Autor Arne Taron sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Marco Stanik.

Wie kam es zu der Idee, diesen Verein zu gründen?
Es fanden sich einfach einige Spieler aus anderen Vereinen zusammen, die gerne einen neuen Verein gründen wollten. Dann haben wir diesen Entschluss recht schnell gefasst und alles weitere in die Wege geleitet. Im April 2019 haben wir uns dann gegründet, konnten aber leider noch nicht am Spielbetrieb 2019/20 teilnehmen. Zur neuen Saison 2020/21 soll es aber endlich losgehen.

War es schwer, die Idee der Vereinsgründung auch in die Tat umzusetzen?
Das schwerste war eigentlich einen Platz und Trainingszeiten zu bekommen. Das ist in Rostock alles andere als einfach. Letztlich bekamen wir viel Hilfe vom Stadtsportbund und von der Stadt. Da standen uns die Türen jederzeit offen. Man hat uns gut unterstützt und beraten. Auch wenn es zeitlich vielleicht lange gedauert hat, klappte am Ende alles.

Wo werden Sie ihre Heimspiele austragen?
Wir sind sehr froh, dass eine Lösung gefunden wurde. Ab dem 1. April dürfen wir unsere Heimspiele auf dem Sportplatz der Hundertwasserschule in der Sternberger Straße in Lichtenhagen austragen. Dort trainieren wir auch jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 19 Uhr 20:30 Uhr. Gut war für uns, dass hier vor kurzem noch ein neues Sanitärgebäude entstanden ist. Somit brauchen wir uns nicht mehr in den Umkleidemöglichkeiten der Sporthalle der Schule umziehen. Zuvor hatte uns Bargeshagen aufgenommen, haben wir dort trainiert.

In welcher Liga gehen Sie auf die Punktejagd?
Wir werden in der Kreisklasse beginnen. Die Staffeleinteilung ist ja noch nicht bekannt. Zum 15.Juni war Meldefrist, und es haben 25 Teams gemeldet. Da wird es also wieder auf zwei Staffeln hinauslaufen. Wir sind natürlich gespannt, wo wir landen und gegen wen wir ran dürfen.

Welche Ziele setzen sie sich für ihre Premieren-Saison?
In unserer ersten Saison visieren wir einen einstelligen Tabellenplatz an. Danach werden wir weitersehen. Wir würden schon gerne noch etwas höher spielen wollen.

Und im Hinblick auf den Verein?
Es soll noch die eine oder andere Mannschaft hinzukommen. Auch die Nachwuchsarbeit liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ein Problem könnten dabei weiterhin die Trainingszeiten und der Platz sein. Da arbeiten wir im Hintergrund aber schon an weiteren Lösungen. Grundsätzlich sehen wir Lichtenhagen aber schon als unser Haupteinzugsgebiet an.

Wie sehr haben Sie die Ereignisse und Restriktionen rund um die Coronakrise im Neugründungsprozess beeinflusst?
Die Neugründung war ja schon abgeschlossen. Aber natürlich hat es uns auch etwas ausgebremst. Im vergangenen Winter haben wir aber immerhin fünf Hallenturniere spielen können. Im Frühjahr hatten wir einige Testspiele geplant, welche dann leider allesamt ausfallen mussten. Wir freuen uns jetzt natürlich sehr, dass es mit Training wieder losgehen kann.

Welche Geschichte steckt hinter dem Namen „Einheit“?
Wir haben zunächst erst einmal keinen Bezug zu der BSG Einheit Rostock, die es zwischen 1950 und 1969 in Rostock gab. Als der Vater meiner Lebensgefährtin hörte, dass unser Verein Einheit Rostock heißen soll, meinte er nur, dass er als kleiner Junge auch dort gespielt hat…. Letztlich haben wir einfach einen guten Namen gesucht und ihn mit „Einheit“ auch gefunden. Er verkörpert, wie wir uns selbst sehen und auch auftreten wollen – als Einheit. Die Form des alten Logo haben wir behalten, nur die Farben verändert. Klar wollen wir damit an etwas erinnern, was es schon einmal gab und viele ältere Menschen aus Rostock können sich an Einheit noch erinnern. Es gab auch einmal einen Herren aus der Stadtverwaltung, der mich gefragt, ob ich seine Ehrennadel von damals haben möchte. Aber wie gesagt, wir wollen uns nicht mit der Vergangenheit und Tradition schmücken sondern unseren eigenen Weg gehen und zur Einheit werden. Das ist für uns als Verein ein völliger Neuanfang, ohne Bezug zum alten Verein – außer dem Namen eben.

Wie steht es aktuell um Ihren Kader. Wo und bei wem können sich Interessenten melden?
Aktuell haben wir einen Kader von 24 Spielern. Interessenten können sich natürlich weiterhin bei uns melden auf unserer Internetseite oder bei Facebook. Da stehen auch unsere Kontaktinformationen drin. In der Winterpause gab es schon eine erfreuliche Entwicklung mit einigen Neuanmeldungen.

Wie steht es aktuell um den Nachwuchs?
Das haben wir uns für die Zukunft auf jeden Fall auch vorgenommen. Dann wollen wir auch an die Schulen gehen und Werbung machen. Irgendwann haben wir vielleicht auch mal eine zweite Mannschaft und eine Ü35- oder Ü40-Vertretung. Aber das ist noch Zukunftsmusik.